Adaptation des Systems an höhere Temperaturen

ASICS Hyper MD Spike
15. Februar 2009
Ausdauertraining bei Hitze
2. März 2009
Show all

März 2009 – Nun dauert der Frühling schon einige Tage – und das ist auch gut so. Viel zu lange hat der Winter gedauert. Auch wenn nicht überall Schnee lag, so hatten wohl die meisten über Wochen hinweg mit schlechtem Wetter zu kämpfen. Auch wenn man es nicht wahrhaben möchte, aber der Körper hatte sich daran gewöhnt, er hatte sich angepasst und umgestellt. Persönlich reichten mir auch bei relativ niedrigen Temperaturen lediglich zwei Bekleidungsschichten am Oberkörper und eine normale lange Tight. Trotz oder wegen nahezu täglichen Trainings bei Wind und Wetter kam ich ohne Erkältung durch die kalte Jahreszeit. Doch nun wird es Zeit dem Körper die Chance zu geben – oder sollte ich sagen, ihn zu zwingen sich an die neuen Temperaturen anzupassen.

Da jeder Mensch unterschiedlich auf derartige Temperaturschwankungen reagiert findet bei dem oder der Einen die Anpassung schneller statt als bei dem oder der Anderen. Dennoch muss JEDE(R) dafür sorgen, dass das System die Adaptation durchführt.

Peter Greif schrieb bereits in seinem Newsletter vom 06.05.2008 vom sogenannten Winterschweiß.

Während des Winters schwitzt der Körper deutlich weniger als im Sommer. Allerdings scheidet er mit dem „Winterschweiß“ im Verhältnis mehr Mineralstoffe aus. In den ersten Tagen mit höheren Temperaturen ist es also notwendig vermehrt auf einen ausgeglichenen Mineralhaushalt zu achten, indem man in sein Getränk zusätzlich eine Messerspitze Salz gibt. Um zügig für eine Anpassung zu sorgen ist es notwendig, seinen Körper auch den höheren Temperaturen auszusetzen. Die Verlegung des Trainings in die kühlen Morgen- oder Abendstunden bringt also nicht den erwarteten Effekt – zumindest nicht innerhalb eines möglichst kurzen Zeitraums – und das Ergebnis des ersten Wettkampfs der bei frühsommerlichen Temperaturen ausgetragen wird, könnte so zu einer Enttäuschung führen.

Die Sonne tut uns gut. Die Tage sind länger und die Laune wird automatisch besser. Die Zeit als das werktägliche Training bei den meisten in der Dunkelheit stattfand ist endlich vorbei. Die Sonne sorgt aber nicht nur für eine höhere Umgebungstemperatur sondern im Körper sondern auch für die Herstellung des wichtigen Vitamin D3. Dieses wird in den Nieren zu Calcitriol umgewandelt und sorgt für die Mineralisierung der Knochen.

Siehe hierzu auch: Ausdauertraining bei Hitze

Carsten Stegner
Carsten Stegner
Als passionierter Läufer berichte ich in diesem Blog von meinem Training, meinen Wettkämpfen und gebe meine Erfahrungen bezüglich dem von mir genutztem Equipment weiter. Mehr zu meiner Person und zum Thema Laufen gibt´s auf www.pure-run.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.