Longrun und 5000-m-Wettkampf

5000 m Dinkelsbühl
24. Juni 2010
Zwei Wettkämpfe und neue Erkenntnisse
4. Juli 2010
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  • Kalenderwoche 25/2010
  • 21. – 27.06.2010
  • Trainingsdauer: 8,5 Std
  • Laufen: 100 km
  • + Athletiktraining

Von langsam bis schnell und kurz bis lang

Die Woche begann nach dem Wettkampf in Regelsbach mit einem regenerativen Lauf, der,  wie die meisten langsamen Läufe, mir richtig schwere Beine bescherte.

Doch das sollten noch lange nicht die „schwersten Beine der Woche“ sein. Mit einem Longrun über 35 km am Dienstag setzte ich „nochmal einen drauf“. Die etwas höhere Temperatur und der Verzicht auf jegliche Flüssigkeitszufuhr in den 2:34 Std, zehrten meinen Körper gnadenlos aus. Eine Gewichtskontrolle unmittelbar nach dem Lauf schockierte mich: fast 5 kg weniger als normal! Das war dann wohl Raubbau… Dabei lief es bis km 25 recht gut. Obwohl ich ab der Wendemarke gegen den Wind lief, steigerte ich mein Tempo leicht auf 4:20 min/km, teilweise auch darunter, doch dann fing es an schwer zu werden. Dennoch versuchte ich dieses Tempo zu halten, was mir immerhin fast bis zum Ende gelang.

Tags darauf war ich dann mal wieder nur im regenerativen Tempo unterwegs. Mit einem Schnitt von knapp unter 5 Minuten ging es auf eine 11 km Runde.

Donnerstag – Wettkampftag. Kurzfristig entschied ich mich in Dinkelsbühl die 5000 m beim Abendsportfest zu laufen. Ich spürte zwar schon noch ein bisschen die Beine von meinem Longrun zwei Tage zuvor, doch hoffte ich irgendwie doch unter 17 Minuten laufen zu können. Leider gelang mir das nicht. Nicht nur das bestrittene Training, sondern auch die hohen Temperaturen machten mir ordentlich zu schaffen.

Nach einem Laufruhetag, an dem ich lediglich ein bisschen Athletiktraining einbaute, begab ich mich am Samstag auf meine zweite Tempoeinheit der Woche. 10 x 400 Meter im Wettkampftempo. Da ich mal wieder zu Besuch in der Heimat war, absolvierte ich die Wiederholungsläufe auf der Stadionrunde, auf der ich schon vor über 20 Jahren lief – einer Aschenbahn. Diese ist zwar noch in Betrieb aber in einem teils recht schlechtem Zustand. Zum Glück habe ich mir meine Salomon Speedcross eingepackt. Die gaben mir den nötigen Grip und so war die Einhaltung meiner Zielzeit zw. 1:17 und 1:20 min kein Problem.

Am Sonntag wich ich den hohen Temperaturen aus, indem ich schon früh um 8 Uhr lief. Thomas Komm zeigte mir hierbei die Strecke des Veste-Laufs in Coburg, an dem ich  kommenden Sonntag teilnehmen werde. Respekt habe ich jetzt schon davor. Auf der überwiegend auf Schotterwegen verlaufenden Strecke geht es ständig auf und ab. Der Hammer kommt gleich am Anfang, der Weg hinauf zur Veste Coburg.

Doch bevor ich an diesen Wettkampf denke, stehen am Dienstag nochmal die ungeliebten 5000 Meter an – bei den bayerischen Polizeimeisterschaften in Eichstätt.

Carsten Stegner
Carsten Stegner
Als passionierter Läufer berichte ich in diesem Blog von meinem Training, meinen Wettkämpfen und gebe meine Erfahrungen bezüglich dem von mir genutztem Equipment weiter. Mehr zu meiner Person und zum Thema Laufen gibt´s auf www.pure-run.de

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