Tempofindung
20. Februar 2011
Monatsendspurt
27. Februar 2011
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Zufrieden mit 33:58 min

  • Faschingslauf München
  • 20.02.2011
  • 10 km – im Rahmen der Münchener Winterlaufserie 10, 15, 20 km
  • nur leicht profilierte Strecke ohne scharfe Kurven, exakt vermessen, überwiegend Asphalt, 5-km-Runde

Erst Ende Februar stieg ich 2011 in das Wettkampfgeschehen ein. Wegen eines schweren Infekts, zwei Wochen zuvor, stand jedoch auch dieser Wettkampf nochmal auf der Kippe. Da ich ihn aber unbedingt laufen wollte, stellte ich mich schon auf ein nicht ganz so tolles Ergebnis ein und stellte einen gleichmäßigen Rennverlauf an erste Stelle. Mein Ziel war, relativ gemütlich mit kanpp unter 3:30 min/km zu starten und in der zweiten 5-km-Runde das Tempo etwas zu forcieren.

Der Start fand bei kalt-trübem Wetter, um 11:00 Uhr, gemeinsam mit den 20-km-Läufern der Münchener Winterlaufserie auf dem Coubertinplatz im Olympiapark statt. Vom Start weg, machte, wie vermutet, der „Militär-Fünfkämpfer“ Sebastian Titze, von der LAG Mittlere Isar, ordentlich Tempo und war schon gleich „über alle Berge“. Zusammen mit einer fünfköpfigen Gruppe von 20-km-Läufern, die vom Münchener Andre Green angeführt wurde, machte ich mich mit Robert Ruff, der wie ich, 10 km lief, auf die „Verfolgung“.

20-km-Läufer um Andre Green

Zunächst in einem gewissen Respektabstand folgend, um mich an meine eigene Zeitvorgabe zu halten, konnte ich relativ locker die erste Runde in 17 Minuten beenden. Bereits kurz vor dem Rundendurchlauf, zog sich die Gruppe, in die ich mittlerweile aufgelaufen war, etwas auseinander. Mit Andre Green machte ich nun das Tempo. Einzig Robert Ruff konnte bei km 6 noch Anschluss halten. Der siebte Kilometer, der etwas bergan führte,  brachte mich kurzzeitig nahe an meine Belastungsgrenze, so dass ich hier von Andre Green etwas abreißen lassen musste, um das Rennen im einigermaßen gleichmäßigem Tempo beenden zu können. Andre forcierte zu diesem Zeitpunkt seine Pace dermaßen, dass ich kaum glauben konnte, dass er 20 km läuft. Die Kilometerzeiten der Vorrunde noch einigermaßen im Kopf, achtete ich lediglich darauf, die noch verbleibenden Kilometer etwas schneller zu laufen.

Nach 5 Kilometer

Sebastian Titze gewinnt in 31:02 min

Nach 33:58 min überquerte ich die Ziellinie als Zweiter, knapp vor dem Triathleten Robert Ruff, der sich in der zweiten Runde in meinen Waden festbiss 😉

Meine eigene Vorgabe, die zweite Runde schneller zu laufen, gelang mir schließlioch deutlicher, als dies auf dem Papier den Anschein hat, da sie ein paar Meter länger war. Mit einer Zeit von unter 34 Minuten hätte ich zuvor auch nicht gerechnet und so konnte ich mir den gewonnenen Prosecco auch guten Gewissens, gemeinsam mit meinen Supportern, Nici und meiner Mutter, schmecken lassen!

Neben einigen kleinen Missgeschicken, die auf ein Versagen der Technik – vermutl. wegen der kalten Temperaturen – beruhten, war die Veranstaltung, alles in allem sehr gelungen. 15 Euro Startgebühr sind für einen 10-km-Lauf auf den ersten Blick zwar nicht gerade wenig, doch dafür gab es die Vorzüge einer warmen Siegerehrung in der Olympia-Schwimmhalle, deren Einrichtung man nutzen konnte, sowie eine hervorragende Versorgung mit Getränken (Erdinger Alkoholfrei, Isotonische Getränke) und Essen (Krapfen und Wiener Würstchen). Den Gutschein für einen Lauf der Winterlaufserie 2011/2012 werde ich sicher einlösen.

Zufrieden mit 33:58 min

Siegerehrung – Carsten Stegner, Sebastian Titze, Robert Ruff

Carsten Stegner
Carsten Stegner
Als passionierter Läufer berichte ich in diesem Blog von meinem Training, meinen Wettkämpfen und gebe meine Erfahrungen bezüglich dem von mir genutztem Equipment weiter. Mehr zu meiner Person und zum Thema Laufen gibt´s auf www.pure-run.de

3 Comments

  1. josef hengl sagt:

    Bin ja froh, dass Du wieder so erfolgreich laufen kannst. Mach weiter so, evtl sehen wir uns am Freitag zum Essen. Gruß JOE

  2. […] schon wieder auf einen Wettkampf verzichten. Am 20. Februar stand ich schließlich am Start des Faschingslaufes im Münchner Olympiapark. Die letzten Einheiten konnten immerhin auf schneefreiem Untergrund absolviert werden und kurze […]

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