Erlangener Winterwaldlauf
27. März 2011
Quartalsbericht 1/2011
1. April 2011
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  • Kalenderwoche 12/2011
  • 21. – 27.03.2011
  • Trainingsdauer: 15 Std
  • Laufen: 185 km

Mit einer intensiven Tempoeinheit begann das Trainingslager eigentlich schon am Sonntag. Ab Montag hieß es, sich im Kreise der „auserwählten bayerischen Polizei-Marathonis“ für die bevorstehenden Marathonmeisterschaften der Polizei (WM + DM), für fünf Tage in Bad Bergzabern / Pfalz zu schinden und zu quälen.

Unter anderem wegen des milden Klimas wurde die Kurstadt im Süden von Rheinland-Pfalz ausgewählt. Unweit von Kandel, einer Hochburg unter den Frühjahrsläufen, wartete tatsächlich der Frühling auf uns. Lediglich der ständige Wind ließ die Temperaturen teils etwas frisch erscheinen und erschwerte uns so manche Tempoeinheit. Doch damit war ja zu rechnen – sang nicht schon Elton John von „Kandel In The Wind“?

Relativ gemütlich starteten wir in den Montag. Nach der Ankunft der Teilnehmer aus dem Spessart, der Oberpfalz, Schwaben, München und Nürnberg begaben wir uns – „Männlein“ und „Fraulein“ getrennt – auf gute 20 km, die typisch für die dortige Gegend sehr berglastig waren.

Die erste wirklich unangenehme Einheit erwartete uns am Dienstag, wie auch an den Folgetagen,  früh um 7 Uhr. Knut, unser Trainer, führte mit uns zunächst ein 20-minütiges Lauf-ABC durch, bevor er uns zur Krönung eine Barfußrunde auf dem, hart an der Grenze zum Reif behafteten, Rasen schickte.

Die jeweils etwas härtere Vormittagseinheit, bestand für mich an diesem Tag aus 10 x 700 m, im eigentlich eher gemütlichen Tempo um die 3:30 min/km. Doch in der Gemeinschaft ist die Tempofindung noch schwerer als sonst. Zwar lief ich die Turns alleine, aber das richtige Tempo fand ich dennoch nicht. Meist um die 3:20 min/km  schloss ich die 700 Meter ab. Als „Zuckerl“ gab es am Ende noch 800 Meter oben drauf, die ich dann etwas langsamer als vorgesehen, in 2:55 min/km lief.

Die Nachmittagseinheit war jeweils ein ruhiger bzw. regenerativer Dauerlauf, bevor es zum Abschluss noch ein Athletiktraining bzw. Stretching gab.

Am Mittwoch baute ich in den Dauerlauf zwei Crescendo-Tempodauerläufe ein. In den ersten 10 Minuten beschleunigte ich auf ca. 3:50, die nächsten 10 Minuten ca. 3:40 und die letzten 5 Minuten unter 3:40 min/km. Das Ganze zwei Mal auf einer leicht hügeligen Strecke, auf der wie anfangs erwähnt, der Wind immer wieder übel mitspielte.

Für Donnerstag plante ich eigentlich eine eher ruhigere Einheit, in Hinblick auf den bevorstehenden Wettkampf am Samstag. Irgendwie konnte ich aber nicht zusehen, wie sich Robert, auf den geplanten 25 km im Schnitt von 3:48 min/km alleine quälte. Geteiltes Leid ist halbes Leid, dachte ich mir, darum verkürzten wie die Länge etwas und liefen gemeinsam 18 km in einem immer schneller werdenden Tempo bis 3:38 min/km. Mit ausgiebigem Auslaufen kam ich auch hier wieder fast auf 30 km.

Am Freitag war dann aber wirklich eine ruhige Einheit angesagt. Gemeinsam mit den Damen fand das Abschlusstraining, ein regenerativer 13-km-Lauf in den Weinbergen rund um Bad Bergzabern statt.

Ohne meine Verfassung nach dieser Woche einschätzen zu können, startete ich am Samstag über 15 km in Erlangen beim Winterwaldlauf. Über den Ausgang des Rennens war ich sehr überrascht. Hier der Bericht.

Am Sonntag gab es dann nur noch einen regenerativen 13 km Lauf.

Carsten Stegner
Carsten Stegner
Als passionierter Läufer berichte ich in diesem Blog von meinem Training, meinen Wettkämpfen und gebe meine Erfahrungen bezüglich dem von mir genutztem Equipment weiter. Mehr zu meiner Person und zum Thema Laufen gibt´s auf www.pure-run.de

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