langsamer, höher, weiter

Tempowoche
19. Juni 2011
Quartalsbericht 2/2011
1. Juli 2011
Show all
  • Kalenderwoche 25/2011
  • 20. – 26.06.2011
  • Trainingsdauer: 14 Std
  • Laufen: 135 km
  • Athletiktraining

Die Woche wurde deutlich langsamer als die Vorwoche, nicht nur, dass ich weniger Tempoeinheiten absolvierte, sondern wegen meines ersten richtigen Traillauf des Jahres am Samstag im Rahmen des Zugspitz Ultratrails, litt die wöchentliche Durchschnittspace erheblich.

Bereits der Wochenstart war sehr gemütlich. Auf einen ruhigen Dauerlauf am Montag folgte ein regenerativer Lauf am Dienstag Morgen. Die erste ganz leichte Tempoverschärfung brachte erst der Dienstag Nachmittag mit einem 18-km-Lauf in 4:20 min/km.

Außerdem erinnerte ich mich in dieser Woche mal wieder daran, dass ein regelmäßiges Athletik- und Stabilisationstraining der Vorbeugung von Verletzungen und der Verbesserung der allgemeinen Fitness doch sehr dienlich ist. (Zumal ich seit ein paar Tagen ein unangenehmes Ziehen in der linken Leiste habe. – Wann lerne ich es, diese wichtigen Minuten regelmäßig einzubauen???)

Das einzig richtige Tempotraining führte ich am Mittwoch durch. 6 x 700 Meter im noch eher gemütlichen Tempo um 3:30 min/km, 6 x 500 Meter mit bis zu 3:00 min/km und dann 500 in 1:25 min, 400 in 64 sec und 300 in 46 sec. Das war dann für mich schon wirklich flott…

Es folgte wieder ein ruhiger Dauerlauf am Donnerstag und leider ein Trainingsverzicht am Freitag, da ich den ganzenTag unterwegs war. Am Abend traf ich mich in Grainau zur Besprechung für die Unterstützung beim Zugspitz Ultratrail. Schließlich war es schon reichlich spät und ich entschloss mich, meinem Körper doch lieber ein paar Stunden Schlaf für den anstehenden Berglauf zu gönnen.

Wie ich es schon vom Transalpine-Run gewohnt bin, sorgte ich als Vorläufer für den letzten Schliff, was die Markierungen der Laufstrecke angeht. Mein Part auf der 101 km langen Strecke rund um das Zugspitzmassiv war der wohl schönste Streckenabschnitt zwischen Ehrwald und Reindlau. Auf den 35 Kilometern waren zunächst knapp 1.000 Höhenmeter zum Feldernjöchl zu überwinden, es folgten einige Ab- und Aufstiege zw. 1.900 und 2.200 m Seehöhe. Ein langer Abstieg, auf dem ich mir reichlich Zeit ließ, führte hinunter zu Hämmermoosalm und anschließend wieder hoch zum Scharnitzjoch. Ein weiterer Abstieg im „Reich der Murmeltiere“ führte mich schließlich zum Hubertushof Reindlau. Die Läufer des Ultratrails haben hier eine Distanz von 57 km und 3530 Höhenmeter hinter sich gebracht. Die des Supertrails, welcher in Weidach (Leutsch) startete und über 70 km ging, immerhin schon 25 km absolviert.

Bestens ausgestattet!

Feldernjöchl

Um meine Beine nach den knapp 2.200 Höhenmeter wieder etwas locker zu machen, lief ich schließlich noch gemütliiche 15 km zum und um den Eibsee. Wirklich locker wurden die Beine dadurch aber nicht, dennoch war es ein tolles Erlebnis, in dieser traumhaften Kulisse unterwegs gewesen zu sein.

Am Sonntag folgte noch eine Stunde extrem lockeres Regenerationstraining.

Carsten Stegner
Carsten Stegner
Als passionierter Läufer berichte ich in diesem Blog von meinem Training, meinen Wettkämpfen und gebe meine Erfahrungen bezüglich dem von mir genutztem Equipment weiter. Mehr zu meiner Person und zum Thema Laufen gibt´s auf www.pure-run.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.